Zwei Spiele, zwei Siege
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- Kategorie: Herren1
Echo Online, 20.09.2011 - Neben Aufsteiger TG Rüsselsheim III erhält auch Oberliga-Absteiger TV Jugenheim im Landesliga-Derby in Darmstadt eine Lehrstunde – Großes Potenzial durch Neuzugänge.
Mit zwei Heimsiegen zum Saisonbeginn hat Volleyball-Landesligist DSW Darmstadt einen optimalen Start erwischt. Sowohl gegen Aufsteiger TG Rüsselsheim III (25:11, 25:20, 25:21) wie auch danach im Derby gegen Oberliga-Absteiger TV Jugenheim (25:8, 25:21, 25:20) setzte sich das Team von Trainer Andreas Petrocchi klar mit 3:0 durch. Die Spielzeit betrug jeweils nur 68 Minuten. Und in beiden Spielen gelang den Gastgebern „ein fast perfekter Satz“, sagte Petrocchi.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Sätzen zwei und drei fand sein Team vor rund 70 Zuschauern in der Kasinohalle schnell über verbesserte Blockarbeit und gute Aufschläge in die Erfolgsspur zurück. „Glückwunsch an die Mannschaft. Es war nicht zu sehen, dass bis zu vier neue Spieler auf dem Feld standen. Trotzdem müssen wir in den Sätzen noch konstanter unsere Topleistung abrufen“, erklärte der Darmstädter Coach.
Hatten gegen Rüsselsheim noch nicht alle starken Neuzugänge der Darmstädter auf dem Feld gestanden, gingen sie gegen Jugenheim ans Netz. Sichtlich vom DSW-Potenzial beeindruckt, gerieten die Gäste früh in Rückstand. „Kraftvolle Aufschläge, hoch abgeschlagenen Angriffe und der turmhohe Block bereiteten uns in der Annahme, der Abwehr und bei eigenen Angriffen erheblich Schwierigkeiten“, erklärte Jugenheims Trainer Ralf Peters.
Erst Mitte des zweiten Satzes befreite sich seine Mannschaft, griff erfolgreicher an und fand auch defensiv Mittel. Bei Jugenheim überzeugte Nachwuchsspieler Fabian Peters, der durch den neuen Zuspieler Niklas Armbruster immer wieder gut in Szene gesetzt wurde und im Angriff unbekümmert nahezu jeden Ball im DSW-Feld unterbringen konnte. Ralf Peters: „Wir haben gegen ein körperlich überlegenes, konzentriert spielendes und deshalb deutlich besseres DSW-Team verloren. Da gibt es nichts zu deuten und zu diskutieren, sondern bestenfalls zu lernen.“